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Meerchenhaft

Ich will meer

Ich will mich nicht beklagen… aber das Wetter nervt. Und zwar so richtig. Der tagesabhängige Wechsel von Sandalen gegen Gummistiefel, Bikini gegen Regenmantel, tristem Fernsehgucken gegen Sonnen auf der Terrasse, lässt so gar kein Sommergefühl aufkommen. Aber alles Jammern hilft nichts! Um ein bisschen Sommerstimmung zu erzeugen, habe ich mir die Bilder vergangener Urlaube mit meiner besten Freundin angeschaut und dieses Gefühl von Sand zwischen den Zehen, der Sonne auf der Haut und dem Salz in den Haaren, wieder aufgerufen. Und so ein bisschen hat es geholfen. Wenn man sich darauf einlässt, kommt es auf, dieses Sommergefühl. Versucht es auch mal!

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Vorfreude ist die schönste Freude

Jedes Jahr aufs Neue freut man sich auf die Urlaubszeit. Egal ob Kurztrip oder ausgiebiger Strandurlaub – Hauptsache auf und davon. Dem Alltag entfliehen, die Seele baumeln lassen, was anderes sehen und hören und neue Kraft tanken. Das ist der Urlaubs-Antrieb. Und alleine schon die Vorbereitungen, machen Laune auf diese Auszeit. Nachdem Reiseführer und das Internet nach dem passenden Reiseland und genauen Urlaubsziel durchforstet wurden, geht die Suche nach einer ansprechenden und vor allem verfügbaren Unterkunft los. Als begeisterte Camper fühlen wir uns in einem Mobilheim oder (festinstallierten) Zelt pudelwohl. Für die eine oder andere Nacht am Strand mussten auch schon mal die Autositze herhalten… Zwar bieten Hotels auch Vorteile, wir lieben jedoch die Eigenverpflegung, dieses besondere Gefühl auf Campingplätzen und die große Individualität von Campingplätzen oder Ferienwohnungen. Mit geplanter Route, einem gepackten und erfolgreich geschlossenen (!) Koffer, dem Kulturbeutel und Wechsel-Outfit für die Nacht auf dem Rastplatz auf der Rückbank und dem Proviantkorb im Fußraum des Beifahrers, geht es dann endlich los.

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Auf und davon

Das tolle am Reisen mit meiner besten Freundin ist, dass wir uns blind aufeinander verlassen können, beide einen guten Fahrer und auch Beifahrer abgeben und vor so gut wie keiner Entfernung zurückschrecken. Wir wechseln uns beim Fahren ab und beginnen schon nach zwei gefahrenen Kilometern, dieses Urlaubsgefühl zu entwickeln. Das schöne an dieser Art zu reisen ist für mich, dass man seine Route so planen kann, wie man möchte. Mehr Landstraße oder mehr Autobahn, mehr Pausen oder weniger, Musik an oder aus. Selbstbelegte Brote und Konfekt schmecken zum landestypischen Radiosender, der nochmal mehr Freude auf Land und Leute macht, doppelt so gut wie ohnehin schon.

Und dann, nach einer langen aber dennoch schönen Fahrt, findet man das Ortsschild des Urlaubsziels! Dabei wird das Strahlen auf den Gesichtern nochmal breiter, denn man hat erreicht, was einem die ganze Zeit angetrieben hat: Das Meer. Den Strand. Die Sonne. Die leichte Brise, die vom Meer über das Land zieht. Den Duft nach einem lauen Sommerabend. Das Gefühl frei zu sein. Kurz: Das Rundumglücklich-Paket.

Erst mal die Füße vertreten

Kaum steht der Wagen, schon heißt es: Erst mal die Füße im warmen Sand vertreten, das erste Eis  und den Anblick des Meeres genießen. Danach erst wird das Urlaubsquartier bezogen und die Ferienanlage kennengelernt. Nachdem alles aus dem Auto aus- und ins Quartier eingeräumt ist, folgt das Packen der Strandtasche. Mit von der Partie sind neben den üblichen Utensilien auch der restliche Proviant, das Beachball Spiel sowie die DigiCam. Und dann winkt der restliche Tag entspannter Tag am Strand und im Meer.

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Das Strandtuch ist immer mit dabei

Was einen Urlaub für mich ausmacht – zumindest einen Strandurlaub – ist das Faulenzen am Meer. Einfach den Tag auf seinem Strandtuch verbringen, ein Buch lesen und ab und an mal den Beachball zwischen den Schlägern hin und her treiben. Doch die meisten Urlaubsziele, die ich bisher bereist habe, glänzten nicht nur durch einen tollen Strand, sondern auch durch schöne Architektur, Landschaften und das ein oder andere Shopping Angebot. Deshalb werden die Tage nicht ausschließlich am Strand verbracht sondern auch die umliegenden Städte und Sehenswürdigkeiten kennengelernt. Mit dabei ist aber immer das Strandtuch, denn man weiß nie, an welchem schönen Strandabschnitt man vorbei kommen könnte.

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Einkehren und plaudern

Nach einem sonnen- und meerreichen Tag, freut man sich, müde aber glücklich, auf die Einkehr ins Urlaubsquartier. Meist folgt nach der Ankunft ein kleiner Plausch mit Platz- oder Wohnungsnachbarn über Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die man weiterempfehlen kann. Und dann wird erst mal ausgiebig der Sand und das Salz aus den Haaren gewaschen, der aufgeheizte Körper gekühlt und die sonnengeküsste Haut mit Aprés Sun versorgt.

Weil Sonne satt den Appetit nicht stillt, folgt abends dann das gemeinsame Kochen. Vor allem die frischen Zutaten, die man erntefrisch auf dem Markt einkauft, die landestypischen Kräuter, die dem Essen den entsprechenden Pfiff geben und die Nachtische, die nur im Urlaub so gut schmecken, lassen unsere Urlauberherzen höher schlagen. Natürlich darf zwischendurch der ein oder andere Restaurantbesuch nicht fehlen. Schließlich ist Urlaubszeit auch Verwöhnzeit.

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Meeresrauschen, Sekt und gute Gespräche

Wenn Mädels Urlaub machen, dann gehört der typische Mädelsabend mit dazu. Und wieso nicht mal den Sekt mit ans Meer nehmen und die halbe Nacht im Sand hocken und alte Zeiten aufleben lassen? Genauso entspannend und urlaubstypisch sind für mich aber auch Gesellschaftsspiele wie Kniffl, Boule und Kartenspiele. Zuhause spiele ich solche Spiele nie. Erstens weil meist die Mitspieler fehlen und zweitens Zeit und Muße. Aber im Urlaub vergeht kein Abend ohne eine kleine Spielpartie. Und es ist doch schön, wenn manche Traditionen dem Urlaub vorbehalten sind. Das macht sie umso besonderer.

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Ich seh’ den Sternenhimmel…

Die ganze Nacht durchschlafen kann man zuhause… Im Urlaub wird auch das besondere Feeling in der Nacht genutzt. Entweder wird die Nacht unter freiem Himmel durchgetanzt oder man plaudert mit anderen netten Gästen über dies und das. Schließlich muss ausgenutzt werden, dass am nächsten Morgen kein klingelnder Wecker auf einen wartet.

Und bis die Zeit zur Rückreise gekommen ist, werden die Urlaubstage eben so richtig ausgekostet und neue Erinnerungen geschaffen, Fotos gemacht und sich seines Lebens gefreut. Denn Urlaub ist die schönste Zeit im Jahr!

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Thema von Nina Klein