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Samtpfote Bonny

S

Bonny

„KATZEN ERREICHEN MÜHELOS, WAS UNS MENSCHEN VERSAGT BLEIBT: DURCHS LEBEN ZU GEHEN, OHNE LÄRM ZU MACHEN.“ [ERNEST HEMMINGWAY]

Mit acht Jahren wollte ich neben einem Hund natürlich auch eine Schmusekatze haben. Der Tierliebe meiner Eltern habe ich es zu verdanken, dass sie meinem Wunsch nachkamen und eine Kitte vom Bauernhof bei uns einziehen durfte. Typisch für mich wurde die Kleine nach einem Pferd benannt, dass ich vom Reiterhof her kannte und auf dem ich meine ersten Erfahrungen als Reiterin sammeln durfte. So zog „Bonny“ im Alter von 8 Wochen bei uns ein. Als Freigängerin durfte Bonny alles erleben, was Katzen spannend finden: Den Garten vor nächtlichen Mäuseangriffen verteidigen, die Nachtarbeit in der Sonne ausschlafen, in der Wohnung die Couch belagern und dem zu lieben Nelson das Hundefutter klauen. Bonny war eine ausgesprochen liebe Katze, die sehr geduldig mit mir war und mir nur selten ihre Krallen zeigte. Achtzehn Jahre lang war sie unser täglicher Begleiter, kam auf Rufen aus dem eigenen oder nachbarschaftlichen Garten herbeigehuscht oder stand miauend vor der Tür, wenn man mit dem Auto in die Einfahrt einfuhr. Unsere weiß-schwarze Samtpfote mit den drei markanten Punkten auf dem Rücken hinterlässt neben all den schönen Erinnerungen auch ein Loch in unseren Herzen.

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Thema von Nina Klein